Kundenportal

Für IT-Leitung, Datenschutz und Betriebsrat

Sicherheit & Betrieb

Wo Ihre KI läuft, welchen Weg eine Anfrage nimmt, was gespeichert wird und wie Sie wieder herauskommen – ohne Marketing, so wie es technisch umgesetzt ist.

Wo was läuft

Der AI Hub (Anmeldung, KI-Gateway, Pseudonymisierung, Werkzeuge) läuft immer bei dream-soft in Deutschland. Wo das KI-Portal mit den Chats liegt und welches KI-Modell antwortet, wählen Sie.

dream-soft Cloud

KI-Portal und AI Hub auf Servern der dream-soft in Deutschland. Jedes Portal läuft in eigenen Containern mit eigenem Netz und eigenem Datenverzeichnis. Sie betreiben nichts selbst.

Eigener Server

Das KI-Portal mit allen Chats läuft auf Ihrem Server, im Haus oder bei Ihrem Dienstleister. Der AI Hub bleibt bei dream-soft. Wer bei Ihnen Zugriff auf Server und Datenbank hat, regelt Ihre IT.

Häufig sinnvoll

Gemischt (Hybrid)

KI-Portal in der Cloud oder bei Ihnen, dazu ein eigener KI-Server: im Haus oder gemietet in Frankfurt. Vertrauliches beantwortet das lokale Modell, Anspruchsvolles geht nach Freigabe pseudonymisiert in die Cloud.

Rechenzentrumsbetreiber, Zertifizierungen und Verfügbarkeitszusagen nennen wir auf Anfrage und in den Unterlagen zum Auftragsverarbeitungsvertrag.

Der Weg einer Anfrage

Jede Anfrage – aus dem KI-Portal, dem Add-in oder Teams – läuft durch den AI Hub. Dort werden Cloud-Freigabe und Pseudonymisierung durchgesetzt, bevor ein Cloud-Modell etwas sieht.

  1. Person fragtim KI-Portal, in Outlook, Word, Excel, PowerPoint oder Teams – angemeldet mit dem Firmenkonto.
  2. AI Hub prüftRechte der Person, erlaubte Modelle und Werkzeuge, Grenzen. Für Cloud-Modelle ersetzt er Namen und Kennungen durch Platzhalter – in der eingestellten Stufe.
  3. KI-Modell antwortetlokal (Daten bleiben im Haus) oder in der Cloud – dann sieht das Modell nur Platzhalter.
  4. Antwort im KlartextDer AI Hub setzt die echten Angaben wieder ein. Die Person sieht die fertige Antwort; im Add-in steht, ob lokal oder in der Cloud gearbeitet wurde.

Pseudonymisierung in Stufen

0 Aus · 1 Muster (Mail, Telefon, IBAN, Steuer-ID u. a.) · 2 zusätzlich Ihre Namens- und Firmenliste · 3 zusätzlich Namenserkennung per lokaler KI. Einstellbar je Unternehmen, je KI-Verbindung und je Person oder Gruppe. Ist die Namenserkennung nicht erreichbar, geht die Anfrage nicht raus.

Cloud-Freigabe je Person

Externe Cloud-Modelle für alle, für eine Auswahl von Personen oder Microsoft-Gruppen oder für niemanden – durchgesetzt im Gateway, im Add-in und in Teams.

Grenzen der Technik

Pseudonymisierung ist keine Anonymisierung, nicht jede Angabe wird erkannt. Wirklich Vertrauliches gehört deshalb an ein lokales Modell.

Anmeldung und Schlüssel

Beschäftigte melden sich mit ihrem vorhandenen Microsoft-365-Konto (Entra ID) an; für die Firmen der modern digital group alternativ über deren Intranet. Eigene Kennwörter für Beschäftigte vergibt der AI Hub nicht. Wer kein Firmenkonto hat, kann das KI-Portal in der dream-soft Cloud nicht nutzen.

Tipp für den Pilotbetrieb: Im Entra Admin Center unter Unternehmensanwendungen → AI-Hub-App → Eigenschaften „Zuweisung erforderlich“ auf Ja stellen und nur die Pilotgruppe zuweisen. Dann kann sich nur diese Gruppe anmelden.

Was gespeichert wird – und wer es sieht

Chats

Liegen im KI-Portal, bis die Person sie löscht. Administratoren können fremde Chats im KI-Portal nicht lesen – in der dream-soft Cloud abgeschaltet (ENABLE_ADMIN_CHAT_ACCESS=false, ENABLE_ADMIN_EXPORT=false). Ein Gesamtexport (inkl. Chats) wird nur für Umzug oder Vertragsende von dream-soft bzw. Ihrem betreuenden Partner erstellt, verschlüsselt, und Datenschutz/Betriebsrat werden automatisch informiert.

Nutzungsprotokoll

Nur Kennzahlen je Anfrage: Zeitpunkt, Person, Kanal, Umfang in Tokens, genutztes Werkzeug – keine Inhalte. Nach 90 Tagen wird der Personenbezug entfernt. Statistiken nur als Summen.

Nachweis der Pseudonymisierung

Wie viele Angaben je Art ersetzt wurden, ohne Text. Frist stellen Sie selbst ein: 0 bis 365 Tage (Standard 90, 0 = nicht speichern); die Person lässt sich abwählen.

Änderungsprotokoll

Jede Änderung an Einstellungen und jeder Export: wer, wann, was – nur Feldnamen, keine Werte. Es wird nicht automatisch gelöscht und bleibt so als Nachweis erhalten.

Zwischenspeicher

Teams-Gesprächsverlauf bis 24 Stunden, Microsoft-Zugriffstoken bis 45 Minuten – beides verschlüsselt.

Überwachung und Updates

Alle Portale werden alle 5 Minuten auf Erreichbarkeit und Zertifikat geprüft. KI-Portale bekommen nur von uns freigegebene Versionen.

Sicherung, Export und Ausstieg

Ihre Daten gehören Ihnen. Für einen Umzug auf einen eigenen Server – oder zurück – und zum Vertragsende erstellen wir einen Gesamtexport.

Firewall je KI-Portal

Zugriffsliste

Das Portal ist auf Wunsch nur aus Ihren IP-Bereichen erreichbar, etwa Firmennetz und VPN. Fremde Adressen erhalten keinen Zugriff.

Ausgang sperrbar

Ausgehende Verbindungen des Portals lassen sich sperren – dann nur noch DNS, AI Hub und eine Freigabeliste, die Sie festlegen. Wird die Sperre aufgehoben, erfahren es Datenschutz und Prüfer per Mail.

Getrennt je Kunde

Jedes Portal hat eigene Container, ein eigenes Netz und begrenzten Arbeitsspeicher. Die Namenserkennung ist nur im internen Netz erreichbar.

Rollen

Alle Verwaltungsfunktionen prüfen serverseitig, ob eine Person das jeweilige Unternehmen sehen oder ändern darf.

Beschäftigte

Nutzen KI-Portal, Add-ins und Teams. Sehen nur eigene Chats und die Werkzeuge, die für sie freigegeben sind.

Administratoren

Verwalten Personen, Sperren, Werkzeuge, Pseudonymisierung und Cloud-Freigabe im Kundenportal – ohne Einsicht in Chats.

Prüfer (Betriebsrat, Datenschutz)

Lesen Einstellungen, Änderungsprotokoll und Unterlagen, ändern nichts. Bei datenschutzrelevanten Änderungen – etwa Pseudonymisierung gesenkt, neue Cloud-Verbindung oder eigener KI-Server, KI von extern auf intern gestellt, Export – werden sie automatisch benachrichtigt.

IT-Dienstleister

Als Partner betreuen sie nur die Unternehmen, die ihnen zugeordnet sind.

dream-soft

Betrieb, Updates und Störungsbehebung. Zugriffe regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

Unterlagen für Datenschutz und Betriebsrat

Für Ihre Prüfung und die Betriebsvereinbarung – im Kundenportal zum Herunterladen bzw. auf Anfrage. Die Muster ersetzen keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen zu Sicherheit und Betrieb

Wo werden die Daten des AI Hub verarbeitet?

Der AI Hub läuft auf Servern der dream-soft in Deutschland. Das KI-Portal mit den Chats liegt je nach Variante in der dream-soft Cloud (Deutschland) oder auf Ihrem eigenen Server. Cloud-Modelle wie Claude oder ChatGPT erhalten Anfragen nur, wenn Sie sie freigeben, und pseudonymisiert in der eingestellten Stufe.

Können Administratoren die Chats der Beschäftigten lesen?

Nein. In der dream-soft Cloud ist der Admin-Zugriff auf fremde Chats im KI-Portal abgeschaltet. Einen Gesamtexport (inkl. Chats) erstellt nur dream-soft bzw. Ihr betreuender Partner, für Umzug oder Vertragsende, verschlüsselt – und Datenschutz/Betriebsrat werden automatisch informiert. Beim Betrieb auf eigenem Server regelt Ihre IT den Zugriff auf Server und Datenbank selbst.

Wie oft wird gesichert?

Die KI-Portale in der dream-soft Cloud jede Nacht, 30 Tage im Rechenzentrum aufbewahrt, dazu eine Zweitkopie an einem zweiten Standort im eigenen Büro der dream-soft-Gruppe (45 Tage). Der AI Hub selbst täglich, 14 Tage, ebenfalls mit Zweitkopie (45 Tage). Den Stand der letzten Sicherungen sehen Sie im Kundenportal.

Wie lange werden Protokolle aufbewahrt?

Das Nutzungsprotokoll enthält nur Kennzahlen, keine Inhalte; der Personenbezug wird nach 90 Tagen entfernt. Die Frist für den Nachweis der Pseudonymisierung stellen Sie zwischen 0 und 365 Tagen ein. Das Änderungsprotokoll wird nicht automatisch gelöscht.

Was passiert mit unseren Daten nach einer Kündigung?

Auf Anforderung Ihrer Administratoren erstellen wir einen Gesamtexport Ihres KI-Portals mit allen Chats, Wissensdatenbanken, Dateien und Einstellungen als verschlüsseltes Archiv; Datenschutz und Prüfer werden informiert. Herausgabe und Löschung nach Vertragsende sind im Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt.

Wie beschränken wir den Zugang auf eine Pilotgruppe?

Im Entra Admin Center bei der Unternehmensanwendung des AI Hub „Zuweisung erforderlich“ auf Ja stellen und nur die Pilotgruppe zuweisen. Die Add-ins rollen Sie im Microsoft 365 Admin Center ebenfalls nur an diese Gruppe aus.

Kann der Betriebsrat mitlesen, was eingestellt ist?

Ja, mit der Rolle „Prüfer“: Sie zeigt Einstellungen, Änderungsprotokoll und Unterlagen, ohne etwas ändern zu können. Bei datenschutzrelevanten Änderungen gibt es eine Benachrichtigung. Chats sieht auch der Prüfer nicht.